Fließtextgröße kleinFließtextgröße normalFließtextgröße groß

Kita HafenCity feierlich eröffnet!

Klicken Sie auf das Bild

 

Es ist wohl der schnellste Kita-Neubau in der Geschichte Hamburgs.  Fundament, Holzwände, Platten und Farbe: In nur sechs Wochen hat SterniPark eine Kita mit Eltern-Kind-Zentrum in der Hamburger HafenCity aufgebaut.
Eigentlich sollte am Baakenhafen erst in zwei Jahren eine Kindertagesstätte entstehen. „Aber manchmal laufen die Dinge anders als geplant“, sagt SterniPark Geschäftsführerin Leila Moysich. Sie eröffnete am 22.12.2016 zusammen mit der Senatorin Frau Dr. Melanie Leonhard die neue Kita und erinnerte dabei an die Flüchtlingswelle im letzten Jahr. Rund 120 Flüchtlingskinder können sich jetzt auf ein neues Haus freuen und mit ihnen auch alle anderen Kinder des Stadtteils.
Das Besondere an der Kita: Sie musste schnell aufgebaut werden, denn den Kindern aus einer nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft fehlte dringend ein Raum zum Spielen. Das neue Haus ist kunterbunt und ganz aus Holz gebaut. „Die Alternative wären Container gewesen, aber die Kinder leben schon in ihrer Unterkunft in Containern“, so Moysich. Ihr liegt die Betreuung der Flüchtlingskinder am Herzen, die vermutlich einige Jahre in Deutschland bleiben werden. „Es geht um Integration und die kann nicht früh genug beginnen“, betonte sie.  Das heißt für die SterniPark-Geschäftsführerin auch, dass deutsche Kinder und ausländische Kinder sich treffen und zusammen spielen.  

BDA-Architekt Ulf von Kieseritzky setzte das Bauvorhaben zusammen mit dem Bauunternehmer Nis-Richard Richardsen in Holztafelbauweise in die Realität um. Sie ließen die Fertigholzplatten anliefern und zusammenbauen. Nachdem das Fundament gegossen war, stand der Rohbau innerhalb von drei Tagen. „So ein Projekt braucht eine gute Vorplanung. Man muss genau zeitlich Takten, damit am Ende alles zusammen passt“, freut sich von Kieseritzky über das gelungene Werk,
das nach nur sechs Wochen Bauzeit nun bezugsfertig ist. Der Kita-Neubau kostet
1,2 Millionen Euro. Das Geld ist gut investiert. Die Kita kann abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.  Das vorläufige Holzhaus hat die neue Kita-
Leiterin Kathrin Hinz zusammen mit ihrem Team bereits liebevoll eingerichtet.  120 Kinder danken es ihr.

Der Ort an dem die Kita nun steht, ist geschichtsträchtig. Zwischen 1940 und 1945 wurden vom Hannoverschen Bahnhof aus Eisenbahntransporte mit mindestens 7.692 Juden, Roma und Sinti in die Konzentrations- und Vernichtungslager abgewickelt. Die neue Kita für Flüchtlingskinder und Stadtteilkinder wirkt wie ein buntes Mahnmal an diesem Platz. „Wir sind stolz auf unsere temporäre Kita.“, so Leila Moysich.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung: (PDF)

Die Rede von Geschäftsführerin Leila Moysich: (PDF)

 

Das Hamburger Abendblatt berichtete: LINK

Sie finden weitere Fotos bei der HafenCity Zeitung online: LINK

 

Wir helfen aus Überzeugung|Willkommen bei SterniPark

Vielleicht haben Sie unsere Homepage aufgerufen, weil Sie schwanger sind, niemand davon wissen soll und Sie jetzt Hilfe benötigen.

Das Projekt Findelbaby steht kostenlos, bundesweit 24 Stunden am Tag über die Telefonnummer 0800/4560789 zur Verfügung. Wenn Sie in Not sind, holen wir Sie zu jeder Zeit an jedem Ort in Deutschland ab.Wir fragen nicht nach Ihrem Namen, sondern wie wir Ihnen helfen können. Sie können bei uns wohnen, in einem Krankenhaus anonym entbinden und sich danach in Ruhe entscheiden, wie es weitergehen soll. Für Sie und Ihr Kind wird alles gut.

Nähere Informationen

SterniPark ist aber nicht nur das Projekt Findelbaby mit der Notrufnummer 0800/4560789, der Babyklappe und der Initiative für eine anonyme Geburt. SterniPark gibt es seit 1990. Wir sind ein freier Träger der Jugendhilfe in Hamburg sowie Schleswig-Holstein und als gemeinnützig anerkannt.

Wir bieten unter anderem:

  • 1800 Kindertagesplätze in Hamburg in achtzehn Kindertagesstätten und zwei Waldkindergärten. Wir haben noch freie Plätze.
  • Betreutes Wohnen für Schwangere und Mütter mit Kindern in Hamburg und Halle (Saale).
  • Betreuung und Begleitung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge in Satrup und Quern
  • Und wir betreiben die Forschungs- und Arbeitsstelle "Erziehung nach/über Auschwitz", die sowohl wissenschaftlich arbeitet als auch praktische Hilfestellung bei der notwendigen pädagogischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus gibt.

     

    SterniPark finanziert sich aus Erlösen für seine erbrachten Leistungen, Zuschüssen und Spenden. Hier erfahren Sie mehr zur Finanzierung.

    SterniPark beschäftigt etwa 450 Mitarbeiter(innen) in Voll- und Teilzeit. Außerdem bilden wir aus. Aktuelle Stellenangebote finden Sie hier.