Das Projekt Findelbaby wurde Ende 1999 vom SterniPark e.V. ins Leben gerufen und besteht aus drei Bausteinen:
- Der kostenlosen, rund um die Uhr geschalteten Notrufnummer 0800/4560789. Die Notrufnummer ist bundesweit erreichbar. Schwangere und Frauen, die gerade entbunden haben, erhalten Beratung. Es kann die anonyme Übernahme eines Säuglings vereinbart werden, aber auch die Inanspruchnahme weiterer Hilfsangebote des Projektes.
- jeweils einer Babyklappe in der Goethestraße 27 (Hamburg-Altona), in der Schönenfelder Straße 5 in Hamburg-Wilhelmsburg und in Satrupholm in Schleswig-Holstein, in denen Neugeborene von ihren Müttern abgegeben werden können. Medizinische Betreuung und liebevolle Pflege für die abgegebenen Säuglinge bis zu acht Wochen. In dieser Zeitspanne kann die Mutter ihr Baby zurückholen. In der Bundesrepublik gibt es inzwischen über 90 Babyklappen - auch in Ihrer Nähe.
(Liste der Klappen)
- der anonymen Betreuung von Schwangeren vor der Geburt, ihrer Begleitung zur Anonymen Geburt im Krankenhaus (Anonyme Geburt) und Nachbetreuung von Mutter und Kind in Satrupholm und Hamburg. Die Frauen können bei uns wohnen, ihr Kind wird nach der Geburt von liebevollen Pflegeeltern betreut. Die Mutter kann sich noch für ein Leben mit dem Kind entscheiden.
Wir wissen: Keine Frau macht sich die Entscheidung, sich über Babyklappe oder anonyme Geburt von ihrem Kind zu trennen, leicht. Man kann das Leben des Kindes nicht gegen, sondern nur mit der Mutter schützen. Eine Frau, die ein Kind ausgetragen hat, verdient höchsten Respekt - auch dann, wenn sie danach für ihr Kind unbekannt bleiben will.
Am 1. Oktober 2010 eröffnet SterniPark e. V. seine neue Kita in der Rothenbaumchaussee 121. Es gibt noch freie Plätze.
In der Kita Planckstraße in Ottensen gibt es momentan auch noch freie Plätze.
Am 8. April 2000 eröffnete SterniPark in Hamburg-Altona die erste Babyklappe. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums gab der Verein eine Pressekonferenz in der Goethestraße 27 - mehr dazu lesen Sie hier.
Seit Einführung der Babyklappe in Österreich sind Kindstötungen deutlich zurückgegangen, ergab eine Auswertung der Zahlen von Neonatizid-Fällen der Jahre 1995 bis 2005. Den vollständigen Artikel der Medical Tribune lesen Sie hier.
Zum zehnjährigen Jubiläum hat das Projekt Findelbaby Bilanz gezogen. Auf der diesjährigen Pressekonferenz wurde auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeschaut in dem in Hamburg wieder kein Kind ausgesetzt wurde. Alle Unterlagen zu der Pressekonferenz erhalten Sie hier.
SterniPark e.V. nimmt Stellung zur Empfehlung des Deutschen Ethikrats zur Schließung von Babyklappen. Hier lesen Sie mehr.
Die Kita Planckstraße wurde am 1. September 2009 eröffnet.
Das Projekt Findelbaby gewinnt startsocial Stipendium. Lesen Sie hier mehr dazu.
Die Kita Nienhagener Straße wurde für die Teilnahme am Paula-Karpinski-Preis 2009 "Iss gut - und beweg dich!" mit einer Urkunde ausgezeichnet. Sehen Sie hier mehr.
In Österreich sind Tötungen von Neugeborenen seit Einführung der anonymen Geburt zurückgegangen. Lesen Sie hier mehr dazu.
Das Vorermittlungsverfahren gegen SterniPark e. V. wegen der Babyklappenkinder wurde eingestellt. Hier lesen Sie mehr.
Am 28. Juli 2009 gab SterniPark e.V. eine Pressekonferenz zu den Kindern aus den Babyklappen. Hier können Sie alle Pressemitteilungen nachlesen.
Die Kita in der Rothenbaumchaussee 121 soll an das Schicksal der jüdischen Kinder, die Ende der 30er Jahre mit so genannten „Kindertransporten“ vor der Schreckensherrschaft der Nazis ins sichere Exil nach England gebracht wurden, erinnern. Die Aufklärung über den Holocaust ist ein fester Teil des pädagogischen Konzepts von SterniPark. Erfahren Sie mehr darüber in einem veröffentlichen Artikel des Hamburger Abendblattes.
Kinderhaus Reventlowstraße jetzt auch international ein Thema! Lesen Sie mehr darüber in der International Herald Tribune. Hier erfahren Sie mehr.
Das Buch schildert Schicksale von Frauen, die aus Angst verstoßen zu werden, ihre Schwangerschaft so lange verheimlichen, bis sie heimlich entbinden müssen. Es erzählt von Frauen, die ein Kind erwarten und selbst noch eins sind.



