Die Idee des Waldkindergartens entstand vor etwa 50 Jahren in Skandinavien. In Deutschland ist dieses Konzept jedoch sehr spät aufgegriffen worden. Erst mit Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz im Jahr 1992 hat sich das Angebot für Kinder und Eltern neben traditionellen Formen der Kinderbetreuung ausgebreitet. In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 700 Wald- oder Naturkindergärten. Die Kinder halten sich vier Stunden am Tag vorwiegend oder ausschließlich im Wald auf und haben die Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren.
SterniPark verfolgt in seinen Waldkindergärten und Kinderhäusern ein reformpädagogisches Konzept. Es zielt darauf ab, Kindern möglichst viele Freiräume zum Spielen und zum Lernen durch eigene Erfahrungen und den Umgang mit anderen Kindern zu gewähren. Aktuellen Studien zufolge fördert der Aufenthalt im Freien die Entwicklung des Kindes, stärkt das Immunsystem und bereitet sie gleich gut auf die Schule vor wie Kinder, die einen Regelkindergarten besuchen.
Im Waldkindergarten eignen sich Kinder viele verschiedene Fähigkeiten sowie ein umfangreiches Wissen über die Natur an. Wichtig ist uns aber auch die Stärkung des sozialen Verhaltens, das einerseits von Selbstbewusstsein, andererseits durch Toleranz und Achtung der Interessen anderer geprägt ist. Die Erzieherinnen leisten dabei Unterstützung und Förderung, ohne zu bevormunden. Von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Pädagogik ist dabei ein Umfeld wie der Wald, der vielfältige Anregungen bietet. Darüber hinaus sind die Erfahrungen im Wald gerade für Stadtkinder ein Gewinn, bei denen immer häufiger ein Verlust des Verhältnisses zur Natur beklagt wird.
Das ausführliche Konzept über den Waldkindergarten finden Sie hier.
Am 1. Oktober 2010 eröffnet SterniPark e. V. seine neue Kita in der Rothenbaumchaussee 121. Es gibt noch freie Plätze.
In der Kita Planckstraße in Ottensen gibt es momentan auch noch freie Plätze.
Wir gratulieren den Kinderhäusern Wohlers Allee, Nienhagener Straße, Goethestraße und Grot Sahl herzlich zur Qualitätszertifizierung durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband und danken den Mitarbeitern, Eltern und Hausleitungen für ihren Einsatz. Die Kitas haben die geforderten Qualitätsmaßstäbe erfüllt und dürfen somit das Qualitätszeichen führen.
Zum zehnjährigen Jubiläum hat das Projekt Findelbaby Bilanz gezogen. Auf der diesjährigen Pressekonferenz wurde auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeschaut in dem in Hamburg wieder kein Kind ausgesetzt wurde. Alle Unterlagen zu der Pressekonferenz erhalten Sie hier.
SterniPark e.V. nimmt Stellung zur Empfehlung des Deutschen Ethikrats zur Schließung von Babyklappen. Hier lesen Sie mehr.
Die Kita Planckstraße wurde am 1. September 2009 eröffnet.
Das Projekt Findelbaby gewinnt startsocial Stipendium. Lesen Sie hier mehr dazu.
Die Kita Nienhagener Straße wurde für die Teilnahme am Paula-Karpinski-Preis 2009 "Iss gut - und beweg dich!" mit einer Urkunde ausgezeichnet. Sehen Sie hier mehr.
Das Vorermittlungsverfahren gegen SterniPark e. V. wegen der Babyklappenkinder wurde eingestellt. Hier lesen Sie mehr.
Am 28. Juli 2009 gab SterniPark e.V. eine Pressekonferenz zu den Kindern aus den Babyklappen. Hier können Sie alle Pressemitteilungen nachlesen.
Die Kita in der Rothenbaumchaussee 121 soll an das Schicksal der jüdischen Kinder, die Ende der 30er Jahre mit so genannten „Kindertransporten“ vor der Schreckensherrschaft der Nazis ins sichere Exil nach England gebracht wurden, erinnern. Die Aufklärung über den Holocaust ist ein fester Teil des pädagogischen Konzepts von SterniPark. Erfahren Sie mehr darüber in einem veröffentlichen Artikel des Hamburger Abendblattes.
Kinderhaus Reventlowstraße jetzt auch international ein Thema! Lesen Sie mehr darüber in der International Herald Tribune. Hier erfahren Sie mehr.


